Donnerstag, 12. Dezember 2013

Der Feldsalat wächst

14.11.




Viel los ist auf dem Balkon im Moment natürlich nicht, aber zumindest der Feldsalat, den ich Ende Oktober gesät hatte, gedeiht vor sich hin.











Nach gut einer Woche sah man die ersten grünen Spitzen. In den letzten Wochen ist er dann langsam gewachsen und etwas buschiger geworden... angeblich kann man nach ca. drei Monaten mit der Ernte beginnen, d.h. jetzt wäre die Hälfte der Zeit rum. Danach sieht es zwar noch nicht aus, aber mal abwarten. Ist auf jeden Fall schön, dass an Pflanzen noch ein bisschen was anderes da ist als die übliche Winterbepflanzung. Wenn es dann demnächst noch was Leckeres zu essen gibt, umso besser. 




23.10.
23.10.


   
















5.12.



Donnerstag, 31. Oktober 2013

Späte Blüten bei den Kaiserwinden





Ich hatte schon fast nicht mehr damit gerechnet, dass sie noch blühen würden, aber jetzt im Oktober war es endlich soweit: hübsche Blüten an den Winden.









 




Die Pflanzen hatten sich im Sommer eigentlich gut entwickelt; sind sehr schnell an ihrem Gitter hochgerankt und haben sich nachher noch um das Balkongitter und die umliegenden Pflanzen gewickelt. Nur Knospen ließen sich lange Zeit kaum welche blicken.



 
 


Dafür war es jetzt, als die meisten anderen Pflanzen schon den Geist aufgegeben hatten und das Wetter oft trübe war, sehr dekorativ mit den pinken und blauen Blüten. Ich hatte erst gedacht, es wären einfach verschiedenfarbige Blüten, aber bei genauerer Beobachtung stellte sich dann heraus, dass sie erst pink sind und dann immer mehr Richtung lila gehen bis sie zum Schluss blau werden. Auf jeden Fall sehr hübsch!













Dienstag, 22. Oktober 2013

Feldsalat


Nachdem durch Ernte und Entsorgen ein paar Töpfe frei geworden waren, habe ich geschaut, was man zum Herbstbeginn noch so säen kann.
Habe mich für Feldsalat entschieden und ihn letzte Woche ausgesät - im Vergleich zu den Infos auf der Verpackung zwar zwei Wochen zu spät, aber ich hoffe, dass das bei dem spätsommerlichen Wetter im Moment passt.








Die vorgesehene Keimdauer ist jetzt rum, aber bisher sieht man noch nichts. Kann also nicht mehr lange dauern bzw. wenn es die nächsten Tage so warm bleibt, müsste es eigentlich recht schnell gehen. Mal abwarten.
 








Freitag, 11. Oktober 2013

Herbstbepflanzung




Endlich gibt es mal wieder neue Pflanzen.
In letzter Zeit standen ja eher Ernte und Pflanzen wegschmeißen auf dem Programm. Dafür ist jetzt wieder Platz für Neues und ich hab mal ein paar neue Balkonbewohner gekauft.








Die bunt gefärbten Erikas in türkis, gelb usw. fand ich lustig, da hab ich gleich welche von mitgenommen. Dazu natürlich die jahreszeittypischen Stiefmütterchen, diesmal in blau und gelb-lila, und ein sehr schönes Alpenveilchen.



Hab sie alle zusammen in einen Kasten gepackt und dazu noch die Grünpflanzen vom letzten Winter - jetzt ist erstmal wieder ein bisschen Farbe auf dem Balkon:






Mittwoch, 9. Oktober 2013

Erdbeerpflänzchen erholen sich

Meine restlichen Erdbeerpflanzen sehen zum Glück wieder besser aus.


Juli: alle sehen noch gut aus


Ursprünglich waren es sechs Stück, die ich im Frühjahr gesät hatte und die danach gut am gedeihen waren und im Sommer sogar Blüten bekamen. Leider wurden die Pflanzen kurz danach krank; sie waren stark von Spinnmilben befallen und einige Blätter wurden dunkel und vergammelten.




 

September: nur noch zu dritt

Drei von den Erdbeerpflänzchen sind dabei kaputtgegangen. Die anderen waren zwar nach dem Ungezieferbefall und dazugehöriger Chemiekeule etwas geschwächt, aber dann haben sie sich wieder berappelt.
Eventuelle Früchte hätte man nach der Behandlung zwar eh nicht mehr essen können, aber die Fruchtansätze waren auch kaputtgegangen.     





Oktober: neue Blätter!


Jetzt haben sie wieder mehr Farbe und sogar neue Blätter bekommen. Sieht also im Moment gut aus. Die Viecher scheinen auch komplett weg zu sein.

Mal schauen, ob die Pflanzen den Winter gut überstehen und dann nächstes Jahr ein paar leckere Früchte dranhängen!








Dienstag, 8. Oktober 2013

Möhrenernte



Der Kasten mit den Karotten war den ganzen Sommer über sehr dekorativ mit seiner gelben Farbe und dem oben rausschauenden Möhrengrün. Das ist ja schonmal was. Bei der Ernte vor kurzem hat sich der Ertrag allerdings als eher mittelmäßig erwiesen.






Die Sorte hieß ,,Pariser Markt'' und war mit der Kugelform sehr praktisch für einen flachen Balkonkasten. Die Möhren sind auch schön kugelig geworden, viele haben sogar eine gescheite Größe erreicht. An vielen Stängeln war aber leider kaum etwas dran, bzw. die Möhren waren so klein, dass sich das Ernten kaum lohnte. Das lag aber sicher auch daran, dass sie anfangs viel zu eng standen und ich sie erst ziemlich spät ausgedünnt habe. 
   



Aus den Lauchzwiebeln, die ich mit in den Kasten gesät hatte, ist leider gar nichts geworden. Anfangs guckten ein paar vereinzelte grüne Halme aus der Erde, aber die sahen ziemlich pisselig aus und sind dann auch kaputtgegangen. Naja, vielleicht nächstes Jahr.  



Eine positive Überraschung gab es aber noch: Ich hatte im Sommer ein paar einzelne Möhrengrüntriebe zwecks Pikieren in einen anderen Topf umgepflanzt und war etwas misstrauisch, wie ihnen das bekommt.

Die Karotten waren jetzt bei der Ernte zwar insgesamt etwas kleiner als die aus dem Kasten, aber es hat auf jeden Fall funktioniert und ein bisschen Abendessenergänzung ist dabei herumgekommen.





Alles in allem bin ich mit der Möhrenernte zufrieden - hätte zwar noch mehr sein können, aber dafür waren die Pflanzen auch sehr pflegeleicht und man hatte sehr viel weniger Arbeit als mit manch anderem Gemüse. Passt also. 





Montag, 30. September 2013

Nach dem Urlaub

Nach zweiwöchiger Abwesenheit war ich doch gespannt, wie die Balkonbepflanzung jetzt aussieht.
Die Pflanzen wurden zwar in der Zwischenzeit gegossen, aber Ende September neigt sich die Saison ja leider dem Ende zu und das Wetter ist mittlerweile auch schon deutlich herbstlicher geworden. Außerdem sahen viele Tomaten krankheitsbedingt schon vorher nicht mehr so fit aus.


Insofern war ich positiv überrascht, dass es immer noch einigermaßen grünt und blüht:




Die Kapuzinerkresse hat noch/wieder Blüten, das Basilikum sieht lecker aus, die Kaiserwinden bekommen zwar langsam gelbe Blätter, aber hängen voller Knospen und vereinzelter sehr schöner Blüten, die Erdbeerpflänzchen haben sich nach dem Ungezieferbefall wieder erholt und haben neue Blätter und es gibt sogar noch einige Tomaten zu ernten.



 

Vor ca. drei Wochen hatte ich an einigen Tomatenpflanzen neue Blüten entdeckt. Das scheinen mittlerweile noch mehr geworden zu sein und aus manchen sind sogar schon Früchte geworden... ob die noch reif werden, ist eine andere Frage, aber es sieht auf jeden Fall nett aus.




Jetzt heißt es erstmal bisschen aufräumen, die kaputten Blätter wegmachen etc., und dann wird geschaut, was man zum Herbst noch Leckeres aussäen kann.








Samstag, 14. September 2013

Erfolglose Kartoffelernte

Nachdem die Kartoffelpflanzen anfangs super gediehen sind sehr üppig wuchsen, hatte ich auf eine umfangreiche Ernte gehofft.


Das Kartoffelgrün sah zwar irgendwann kränklich aus und ist dann abgestorben, aber da das normalerweise auch so läuft, habe ich mir deswegen keine Sorgen gemacht.

Leider ist es mit der Ernte aber nix geworden... Ich habe vor kurzem vorsichtig in der Erde im Pflanzsack gewühlt und bis auf eine kleine Mini-Kartoffel gar nichts gefunden :(

Kann aber gut sein, dass die Pflanzen von irgendeinem Ungeziefer befallen waren und die Knollen dann abgestorben/nicht gewachsen sind. Zwischenzeitlich waren mal ein paar komische Käfer auf den Blättern zu sehen (die aber von alleine wieder verschwunden sind) und auf dem Grün haben sich zum Schluss auch Spinnmilben breitgemacht.

Wie auch immer, vielleicht versuche ich es nächstes Jahr nochmal und mit ein bisschen Glück klappt es dann besser.


  

Sonntag, 1. September 2013

Tomaten blühen nochmal




Obwohl das Wetter im Moment schon eher spätsommerlich anmutet, sehen einige der Tomatenpflanzen wieder aus wie im Juni: jede Menge neuer Blüten!
Fragt sich natürlich, wie die Früchte in der kurzen Zeit noch ausreifen sollen. Zumindest scheint gerade eine neue Hitzewelle im Anmarsch zu sein - vielleicht gibt es noch genügend warme Tage für das Wachstum der Früchte und zum Ausreifen können sie danach auf die Fensterbank.
Mal schauen.  
  











Die Tomaten aus der ersten Runde sind ja leckererweise schon reif und im Moment oft eine nette Ergänzung zum Abendessen - heute zB zur Pilz-Quiche:




      




Hab vorhin allerdings gesehen, dass ich mich mit der Tomatenernte beeilen sollte; einige platzen schon auf oder fangen an zu schrumpeln:


Interessant fand ich auch die Größenunterschiede zwischen den Früchten: die allermeisten haben einen Durchmesser von 2-3 cm, aber an zwei Pflanzen finden sich auch vergleichsweise richtig Große. Dabei ist es dieselbe Sorte und an den Pflanzen finden sich neben den großen auch die kleinen Tomaten. Liegt vielleicht an der geschützteren Lage der beiden Pflanzen (stehen in der Ecke) oder daran, dass sie erst sehr spät umgetopft wurden und dann erst relativ spät (als die Pflanzen schon kräftiger waren) und nicht so üppig geblüht haben (sodass mehr Energie für die einzelnen Früchte da war).

Wie auch immer, die Tomatenernte läuft jedenfalls gut und mal abwarten, ob demnächst noch eine zweite Fuhre dazukommt. 




Donnerstag, 29. August 2013

Mit der Bohnenernte wird es dieses Jahr nix

Nach dem erfolgreichen Borlottibohnen-Anbau letztes Jahr hatte ich diesen Sommer wieder auf ein paar lustig gesprenkelte Hülsenfrüchte gehofft.

Erst sind die drei Pflanzen auch kräftig gewachsen und sahen sehr vielversprechend aus:

12.7.
2.7.

























Leider haben sie dann Spinnmilben bekommen... die habe ich auch noch zu spät entdeckt, weil ich erst dachte, sie hätten einen Virus.
Die Mistviecher haben sich natürlich arg ausgebreitet und waren nicht mehr gescheit zu bekämpfen. Da die Bohnenpflanzen wahrscheinlich eh in absehbarer Zeit eingegangen wären und die Milben vor allem nicht auch noch alle umliegenden Pflanzen besiedeln sollten, hab ich die Bohnen dann entsorgt.
War zwar schade, vor allem, weil sie schon so groß waren und die eine sogar schon Blüten hatte, aber auf dem vollen Balkon hätten sich die Viecher nur weiter ausgebreitet.

 
 



Dafür konnten sich zwei andere Pflanzen freuen: Zwei Tomaten, die ursprünglich verschenkt werden sollten, aber dann nicht abgeholt wurden und deshalb noch in einem sehr kleinen Topf waren, konnten jetzt doch noch in einen größeren umziehen.




















Die Bohnen sind also weg, dafür haben zumindest zwei Tomatenpflanzen nochmal ein neues zu Hause gefunden.
Die haben sogar, obwohl sie bisher kaum Platz hatten, überraschenderweise geblüht. Vielleicht bekommen sie durch den Umzug jetzt noch einmal einen Schub und bekommen letztendlich noch Früchte... das würde dann auch den Ausfall bei der Bohnenernte wettmachen.



     




Samstag, 24. August 2013

Erntezeit


Die Tomaten sind bei dem größtenteils warmen Wetter in den letzten Wochen schön gereift.
Das macht nicht nur den Balkon hübscher, sondern sorgt im Moment auch für viel sehr frisches Gemüse.
Tomaten zu kaufen brauche ich jedenfalls vorerst nicht, vor dem Kochen kann ich einfach welche pflücken gehen.     


































Einige der Tomatenpflanzen sind leider seit Mitte Juli nicht mehr so fit, es scheint die übliche Kraut- und Braunfäule oder eine sonstige Pilzkrankheit zu sein. Zum Glück sind aber trotzdem bisher alle Früchte weitergewachsen und reif geworden, sodass es nicht so schlimm ist.
Hier mal im vorher-nachher-Vergleich:


Ist zwar schade, aber kann man wohl nix machen. Von den zehn Tomatenpflanzen hat es auch nur wenige so schlimm erwischt; manche sehen noch richtig gut aus und bei manchen sind nur ein paar Blätter welk geworden. 




Dafür haben sich die gesünderen Pflanzen dank der roten Farbkleckse in letzter Zeit optisch verbessert:









Bei den Möhren und Kartoffeln konnte ich auch schon ein bisschen was ernten.
Die Möhren sind gut, die ersten Kartoffeln waren allerdings noch sehr klein, deswegen habe ich die Restlichen nochmal drin gelassen.




 

Insgesamt läuft der Gemüseanbau also gut - ich konnte jetzt schon viel leckeres Selbstgezogenes essen und an den Pflanzen ist sogar noch jede Menge dran. Da hat sich die Mühe schonmal gelohnt. Demnächst kann ich dann auch gucken, was aus den Kartoffeln geworden ist.  



Donnerstag, 15. August 2013

Gastartikel: Es grünt im Garten – doch noch ist viel zu tun

Text und Fotos: Nina Bauer


Die Gartensaison wird in Österreich meist schon Anfang April eröffnet, doch auch im August gibt es viel Arbeit zu tun. Der Garten bietet immer die Möglichkeit, sich kreativ zu betätigen. Nicht alle Ideen müssen mit teurem Geld bezahlt werden, vielmehr ist es die Phantasie und der Blick für interessante Kombinationen, die das Gestalten des eigenen Gartens so abwechslungsreich machen.

Wichtig bei der Terrasse sind vor allem die Sitzmöbel. Sie bilden das Kernstück der Terrasse, auf der sich die Bewohner gemütlich hinsitzen und lange laue Abende genießen wollen. Tisch und Stühle oder Klappstühle sind wohl auf den meisten Terrassen Standard und stets zu besichtigen. Doch für echte Faulenzer käme auch ein gemütlicher Sitzsack infrage. Um nicht zu modern zu wirken, können florale Muster oder Aufdrucke verwendet werden. Auch der Untergrund kann neu gestaltet werden. Zum Großteil werden hierbei simple Betonplatten verwendet, die sich mit Kieselsteinen, Teppichen oder Platten aus Kunststoff sehr schön abwandeln lassen. Dadurch verschwindet das Grau und weicht dem Bunten. Auch die Auflagen für die standardmäßig verwendeten Stühle könnten etwas Farbe vertragen. Aufbewahrt werden sie am besten in der Auflagenbox von Biohort, die diese vor Schnee und Niederschlag schützt. Auch kleinere Gießkannen oder Eimer können in der Auflagebox aufbewahrt werden.





Die Gartenpflanzen sollte man natürlich immer nach der Ausrichtung der Terrasse auswählen. Südterrassen werden am besten mit sonnenhungrigen aber unempfindlichen Pflanzen und Kräutern bestückt, wie etwa Rosmarin oder Thymian oder eben mediterranen Pflanzen. So geht man sicher, dass die Pflanzen auch reichlich blühen und nicht verdörren.

Weiters benötigt man am besten eine grüne Kletterpflanze wie Hopfen, wilden Wein oder Efeu, um den Mülltonnenplatz etwas zu begrünen. Oder man erwirbt eine Mülltonnenbox, die eine effektive Trennung und uneinsichtige Lagerung garantiert. Natürlich wird durch die Mülltonnenbox auch der lästige Abfallgeruch aus dem Garten vertrieben. Hochwertiges Aluminium bietet sich als Material aufgrund der hohen Lebenserwartung besonders an.